Bundesforum für Brandschutzerziehung u. -aufklärung in Frankfurt

Brände in Kindertageseinrichtungen stellen eine große Herausforderung für die Träger, das Personal u. die Kinder sowie letztendlich auch für die Feuerwehr dar. Kinder unter 3 Jahren (sog. Krippenkinder) oder Kinder mit Beeinträchtigungen sind im Brandfall ganz besonders darauf angewiesen, dass die Einrichtung gut vorbereitet u. organisiert ist. Außerdem muss durch das Personal die sofortige Räumung der Kita durchgeführt werden- sowohl für die größeren Kindergartenkinder, als auch für die teilweise nicht gehfähigen Krippenkinder. Gelingt die Räumung der Kita vor dem Eintreffen der Feuerwehr nicht oder nicht vollständig, sehen sich die Einsatzkräfte eventuell Problemen bei der Rettung durch das Verhalten der Kinder gegenüber (Angst, Verstecken). Damit eine Übung in einer Kindertagesstätte möglichst realistisch ablaufen kann, wurden  Kinderkrippen – Dummys angefertigt. Über das Konzept u. seine Praxiserfahrung referierte der Wasbeker Gemeindewehrführer und  Brandschutzerzieher Heinrich Kühl am 6. Und 7. November in Frankfurt.

v.l.n.r.: Kreisfachwart BE/BA - RD-ECK , Dieter Krusche / Vizepräsident DEUTSCHER FEUERWEHRVERBAND , Hermann Schreck / Fachwart BE/BA - AMT MITTELHOLSTEIN, Heinrich Kühl /  Risikoberatung - PROVINZIAL, Jörg Taube